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Gladys Dunn (geb. 1927/28) ist die Gründerin der Siedlung namens Fort Harmony. Sie hat drei Söhne, 10 Enkel und 28 Urenkel. Nach der Auflösung von Fort Harmony durch die Polizei im Jahre 2004 zieht sie mit ihrem Sohn in ein Hof nach Spanien um, das sie mit dem durch den Verkauf ihrer zweiten Biografie erzielten Gewinn erwirbt. Da 30 frühere Bewohner von Fort Harmony hinzukommen, wird ihr Hof das Zentrum einer neuen Siedlung, die sie zu Fort Harmony 2 tauft.


Geschichte

Frühe Zeit

Gladys Dunn macht sich einen Namen, als diese in dem Gemeindeland Craddogh Common die Siedlung Fort Harmony gründet, das sie mit zahlreichen Hippies bewohnt. Da ein Teil des Gemeindelandes seit 1950 zum Nationalpark West Mouthshire gehört und die Siedlung mit dem Bild des Nationalparks nicht vereinbar ist, bekommt die Nationalparkverwaltung vom Gerichtshof die Erlaubnis, die Hippiegruppe zum Verlassen ihrer Heimat zu zwingen. Aus über 200 werden 50 Bewohner. Am 26. August 1973 gewinnen die Bewohner von Fort Harmony eine große Welle der Sympathie, als sich Polizisten bei einer Großoffensive an Gladys Dunn 9-jährigem Sohn vergreifen und diesen zusammenschlagen. Von den geistigen Schäden, die Joshua Dunn davonträg, kann er sich bis heute nicht erholen. Da sich infolgedessen Tausende entschließen, Fort Harmony zu helfen, indem sie dort kampieren und der Polizei sowie Nationalparkverwaltung das Geld für eine umfangreiche Operation fehlt, kann sich Fort Harmony bis 2004 durchsetzen. 1979 bringt Gladys Dunn eine Biografie heraus.

Gegenwart

im Jahre 2004 lebt Gladys - bereits 76 Jahre alt - immer noch in Fort Harmony, gemeinsam mit ihren 3 Söhnen, 10 Enkeln und 28 Urenkeln. Die Siedlung kann - trotz Fehlens von Wasser und Strom - ständig 60 Bewohner verzeichnen und lockt in den wärmeren Monaten Studenten und Rucksacktouristen an. Gladys ist vom Leben im Freien geprägt, Trotz ihres hohen Alters ist diese immer noch schlank und agil und hilft in der Siedlung ständig mit. Mit den Geldeinnahmen ihres Buches kauft diese Gemüse ein, mit dem ihr Sohn Joshua jeden Abend Curry oder Eintopf zubereitet, was jedem Bewohner danach kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Als Gladys mit James eines Tages ein Gespräch führt, erzählt James dieser, dass er ihre Autobiografie gelesen hat und diese für eine faszinierende Persönlichkeit hält. Gladys kann mit dem Lob nichts anfangen und beichtet, dass sie nicht wisse, was für einen Mehrwert der Kampf für Fort Harmony gehabt hat und sie diese Aktion vielmehr bereue. Hätte sie aufgegeben, hätten die Polizisten ihren Sohn in Ruhe gelassen und ihr einst so begabter nicht - wie heute - mit dem Zubereiten von Gemüse zufrieden gegeben. Sie wisse außerdem nicht, wieso die Leute in Fort Harmony überhaupt leben wollen. Früher war dies ein Ort der Freiheit und des Spaßes für ein paar junge Leute, die ein Zeichen gegen die Regierung setzen wollten. Heutzutage sei dies ein Campingplatz für Rucksacktouristen und die Hälfte der Bewohner arbeite als Putzkraft oder als Koch für reiche Leute. Am Ende ihrer Unterhaltung vertraut Gladys James ein Geheimnis an, wonach sie vorhabe, mit den Geldeinnahmen ihrer zweiten Autobiografie, die im September rauskommen solle, ein Haus in einer wärmeren Gegend zu kaufen und Joshua mitzunehmen.

Epilog

Nach der Auflösung von Fort Harmony im Mai 2004 zieht sie mit ihrem Sohn Joshua und zahlreichen Bewohnern von Fort Harmony in ein Hof nach Spanien, den sie mit den mit ihrer zweiten Biografie erzielten Einnahmen finanziert.

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