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Geschichte Bearbeiten

Während des zweiten Weltkrieges arbeitete der britische Spion Charles Henderson drei Jahre mit französischen Flüchtlingskindern zusammen, die sich mit Soldaten anfreundeten und ihnen so Informationen entlockten. Die Tatsache, dass man nie auf den Gedanken kommen könnte, dass Kinder als Spione eingesetzt werden, beweist ihre Effektivität, sodass Henderson die Organisation auch nach dem Krieg weiter fortführte und ausbaute. Im Laufe der Zeit ist die Zahl der Kinder enorm gestiegen.

1941 2. Weltkrieg. Der britische Agent Charles Henderson ist begeistert von der französischen Resistance, die Kinder einsetzt, um zu den deutschen Soldaten zu schleichen und ihnen Informationen zu entlocken
1942 Im Auftrag vom britischen Militärgeheimdienst gründet Henderson eine Undercover-Einheit aus 13- und 14- jährigen Kindern. Sie erhalten eine Spionagegrundausbildung und sammeln 1944 im Zuge der Vorbereitung zur Invasion wertvolle Informationen
1946 Nach dem Krieg zerstreuen sich die ehemaligen Kinderspione. Ihre Existenz wird geleugnet. Da Henderson der Meinung ist, Kinder können auch in Friedenszeiten als Agenten eingesetzt werden, erhält er im Mai die Erlaubnis, in einer alten Dorfschule CHERUB zu gründen. Die ersten zwanzig Rekruten sind Jungen.
1951 Der erste große Erfolg von CHERUB. Zwei Agenten decken einen russischen Spionagering auf, der Informationen aus dem britischen Nuklearwaffenprogramm weitergibt. Diesem Erfolg verdankend erhält CHERUB von der Regierung Mittel zur Expansion. Es werden bessere Einrichtungen gebaut und die Zahl der Agenten erhöht sich auf 60.
1954 Zwei CHERUB Agenten, Jason Lennox und Johan Urminski, sterben bei einem Einsatz in Ostdeutschland. Ihr Tod bleibt ungeklärt. Die Regierung überlegt, CHERUB aufzulösen, doch mittlerweile sind 70 aktive CHERUB Agenten auf wichtigen Missionen rund um die Welt. Es werden neue Sicherheitsregeln eingeführt, um solche Unfälle in Zukunft zu vermeiden.

1) Die Gründung einer Ethikkommission. Ab sofort muss jeder Einsatz von einem dreiköpfigen Komitee genehmigt werden.

2) Einer von den zwei gestorbenen CHERUB Agenten, Jason Lennox, war 9 Jahre alt. Ein Mindestalter von 10 Jahren und vier Monaten wird eingeführt.

3) Die Ausbildung wird verschärft. Die erste Version des einhunderttägigen Grundausbildungsprogramms wird eingeführt

1956 In einem Experiment werden 5 Mädchen als Rekruten zugelassen, trotz der verbreiteten Ansicht, Mädchen eignen sich nicht für die Geheimdienstarbeit. Das Experiment beweist das Gegenteil und wird ein großer Erfolg. Nach 10 Jahren ist der Anteil an Mädchen und Jungen gleich groß.
1957 Einführung des Systems der verschiedenfarbigen T-Shirts
1960 Weitere Erfolge. Die Zahl der Angehörigen wächst auf 130. Äcker und Weiden um das Hauptquartier, etwa 1/3 des heutigen CHERUB Geländes, werden dazugekauft und eingezäumt
1967 Bei einem Einsatz in Indien stirbt die dritte CHERUB Agentin (Katherine Field). Sie wird von einer Schlange gebissen. Zwar erreicht sie ein Krankenhaus rechtzeitig, doch die Spezies der Schlang wird falsch identifiziert und der Agentin wird das falsche Antiserum injiziert.
1973 CHERUB entwickelt sich zu einer Anhäufung (im Buch "Konglomerat") kleiner Bauten. Neues, neunstöckiges Hauptgebäude wird geplant.
1977 Einer der ersten CHERUB Agenten Max Weaver stirbt im Alter von 41 Jahren. Sein Vermögen hinterlässt er CHERUB. Mit dem sogenannten "Max-Weaver-Treuhandfonds" , der mittlerweile über eine Billion britische Pfund wert ist, wird der Bau vieler Gebäude auf dem CHERUB Campus finanziert, darunter die Sporthallen und die Bibliothek.
1982 Die Zahl der im Einsatz gestorbenen CHERUB Agenten steigt auf 4. Thomas Web, einer von 9 während des Falklandkrieges eingesetzte Agenten, stirbt durch eine Landmine.
1986 CHERUB bekommt die Erlaubnis, die Zahl der Agenten auf 400 aufzustocken. Da jedoch Kinder, die intelligent, physisch belastbar sind und zusätzlich keine familiäre Bindungen haben, schwer zu finden sind, bleibt die Zahl der Schüler unter 400.
1990 CHERUB erwirbt weiteres Land. Das Gelände sowie die Sicherheit auf dem Campus wird erweitert. Der Campus wird auf Karten als Truppenübungsplatz ausgewiesen. Es gibt nur eine Zugangsstraße zum Campus und durch die hohen Mauern kann nicht reingesehen werden. Hubschrauber dürfen das Gelände nicht überfliegen und Flugzeuge nur ab einer Höhe von über 10.000 Metern. Betritt jemand unbefugt das Gelände, so wird dieser nach den Gesetzen über Staatsgeheimnisse zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt.
1996 CHERUB feiert seinen 50. Geburtstag mit der Eröffnung eines Tauchbeckens und einer Schießhalle. Über 900 ehemalige Mitglieder aus der ganzen Welt treffen ein, darunter ein ehemaliger Premierminister sowie ein Rockgitarrist, der 80 Millionen Platten verkauft hat. Geschlafen wird- nach einem Feuerwerk- auf dem Campus in Zelten. Vor der Abfahrt gedenken die Versammelten vor der Kapelle der 4 Kinder, die für CHERUB gestorben sind.

Der Campus Bearbeiten

Auf dem Campus leben die Kinder und Jugendlichen von CHERUB. Im Hauptgebäude wohnen die Agenten, die die Grundausbildung absolviert haben, während Kinder, die diese noch nicht absolviert haben, sogenannte Rothemde im Juniorblock leben. Das Hauptgebäude wurde, bis zur Errichtung des Missionsvorbereitungsgebäude, außerdem für Missionenvorbereitungen benutzt. Im Campus findet man des Weiteren eine Schule, ein Dojo, das Trainingslager für die Grundausbildung, Trainings- und Sportplätze und diverse andere Gebäuden vor.

Rekrutierung Bearbeiten

Wie oben schon geschrieben, werden nur Kinder rekrutiert, die keine familiären Verwandten haben. Darüber hinaus müssen diese überdurchschnittlich intelligent und sportlich sowie physisch belastbar sein. Aufgenommen werden normalerweise Waisen zwischen 6 und 12 Jahren. Kinder, die bei der Rekrutierung älter als 10 sind, müssen zusätzlich einen Aufnahmetest absolvieren um bei CHERUB aufgenommen zu werden. Oft werden CHERUB Agenten zur Bestrafung in Kinderheime geschickt, um Kinder zu finden, die CHERUB empfohlen werden können.

Ausbildung Bearbeiten

Die Agenten erhalten eine strenge Ausbildung. Sie werden nicht nur in üblichen schulischen Fächern unterrichtet, sondern erhalten auch Ausbildung in gewissen Kampfsportarten und Waffenkunde. Da die Kinder an ihre Grenzen gebracht werden müssen, ist das schulische Niveau und das Niveau der Ausbildung extrem hoch. Schüler beklagen sich oft über den Mangel an Freizeit. Um an Missionen teilzunehmen, müssen sich die Kinder bei Vollendung des 10. Lebensjahrs einer hunderttägigen Grundausbildung unterziehen, die die Kinder an die Grenze ihrer körperlichen und psychischen Belastbarkeit bringt. Hauptsächlich findet die Ausbildung auf einem speziellen Gelände statt, die letzten Tage der Ausbildung finden meistens im Ausland statt. Hält ein Kind bis zum Schluss durch, erhält es ein graues Shirt und kann nun bei Einsätzen teilnehmen.

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